Zurück zur Übersicht Welche Katze passt zu mir?
Bei der Auswahl der Katze stellen sich grundsätzlich folgende Fragen:
Einfache
Hauskatze oder Rassekatze?
Zunächst muss man sich darüber im Klaren sein, was man von dem zukünftigen
Haustier erwartet und wie man es halten will.
Möchte man eine Katze haben, die oft unbeaufsichtigt durch die Nachbarschaft
streunen darf und nur gelegentlich ins Haus kommt, ist eine Hauskatze die
richtige Wahl. Sie ist Fremden gegenüber misstrauisch und bleibt auf Distanz,
ist unauffällig und sieht nicht "wertvoll" aus (viele Katzen
werden von professionellen Katzenfängern für Labore oder von rücksichtslosen
"Liebhabern" gestohlen)
Eine einheimische Katze kommt mit den hiesigen Gefahren besser zurecht als eine
exotische Zuchtkatze, ist robuster und unseren klimatischen Bedingungen besser angepasst.
Wer dagegen eine reine Wohnungskatze wünscht, ist meistens mit einer Rassekatze
besser beraten. Natürlich gibt es auch einfache Hauskatzen, die sehr anhänglich
und häuslich sind. Rassekatzen haben sich über viele Generationen an das Leben
im Haus angepasst. Man hat eine große Auswahl sehr unterschiedlicher Typen, die
zuchtbedingt ganz spezifische Merkmale haben. Wer sich mit den
verschiedenen Rassen auseinandersetzt, kann sehr zielsicher das zu ihm passende
Tier auswählen.
Welche Rasse?
Die Katzen kann man grundsätzlich in drei Gruppen aufteilen:
Langhaar-, Halblanghaar oder Kurzhaarkatze.
Langhaarkatzen sind sind oft ruhiger, haben ein angenehmeres Streichelfell, das
regelmäßig gepflegt werden muss. Dagegen ist das Fell der lebhaften
Kurzhaarkatzen sehr pflegeleicht.
Die Halblanghaarkatzen stellen einen Kompromiss zwischen zuvor genannten
Felltypen dar, sie sind lebhaft und haben ein angenehmes, relativ pflegeleichtes
Fell.
Man muss sich darüber im Klaren sein, ob man eine
Katze wünscht.
Jede Rasse hat spezielle Körper- und Charaktermerkmale.
Welche Farbe?
Die Wahl der Farbe ist grundsätzlich Geschmackssache. Entgegen
anderslautenden Gerüchten kann man den verschieden Farben keine bestimmten
Charakterzüge zuordnen.
Allerdings ist Vorsicht geboten, wenn zur Erzielung neuer oder seltener
Farben Fremdrassen eingekreuzt wurden. Hier können sich dann durchaus
andere Wesensmerkmale ausprägen.
Kater oder
Katze?
Kater sind grundsätzlich größer und schwerer als Kätzinnen. Die Damen wiegen ca. 3 bis 3,5 kg, Kater etwa 1 kg mehr. Kastraten bringen
in der Regel noch ein wenig mehr auf die Waage, da sie sich im Allgemeinen
weniger bewegen. Kater haben den Ruf, anhänglicher und verspielter zu sein, was
jedoch nicht immer zutrifft.
Wer mit dem Gedanken spielt, später evtl. zu züchten, sollte sich für ein Weibchen
entscheiden. Kater fangen meist mit 1 bis 1,5 Jahren mit dem Markieren an
und müssen spätestens zu diesem Zeitpunkt kastriert werden. Die Haltung eines
potenten Katers ist sehr problematisch und macht nur Sinn, wenn man mehrere
Kätzinnen hat.
Baby oder erwachsene
Katze?
Ein Baby wird von bereits vorhandenen Katzen leichter akzeptiert, weil es
noch keine Revieransprüche stellt. Das erste Jahr im Leben einer Katze ist
einmalig. Es ist ein besonderes Erlebnis, zu sehen, wie sich das kleine Tier
entwickelt. Zudem kann man es charakterlich besser formen. Die ersten Monate
sind für die Ausprägung der Wesensmerkmale besonders wichtig. Ein junges Tier
passt sich leichter an die neue Umgebung und die Lebensgewohnheiten des
zukünftigen Halters an.
Ein erwachsenes Tier hat seine "Sturm- und- Drangzeit" hinter sich,
ist ruhiger und strapaziert die Wohnungseinrichtung weniger. Man kann sich
über die Marotten und Vorlieben des Tieres beim bisherigen Halter erkundigen
und besser abwägen, ob die Katze ins neue Zuhause passt.